“Klinga goes to Hollywood”

Verein_050129_12_kleinKlingas Närrinnen und Narren sind in Hochform! Unter dem Motto “Klinga goes to Hollywood” konnte der diesjährige Fasching erfolgreich an die Höhepunkte der Vorjahre anknüpfen. 

Ob als Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, Abahachi oder Al Capone – Klingas Närrinnen und Narren boten zu ihrem diesjährigen Fasching ein kaum zu übertreffendes Kostümspektakel. Familie Feuerstein eroberte in ihren steinzeitlichen Fahrzeugen den ausverkauften Kultursaal und bekam anschließend von der Jury auch den “Ossgar” für den besten Film überreicht.

Den Höhepunkt des Abends bildete jedoch das traditionelle Programm von Feuerwehr und Förderverein: Mit ihrer “Ersten Klingaer Ossgar-Verzeihung” spannten sie einen mitreißenden Bogen vom Stummfilm bis zum Kinohit der Gegenwart. Erstmalig enttarnte sich “Agent 00Sex” als der wahre Held aller James-Bond-Streifen und ließ sein “Golden’ Ei” öffentlich kreisen. Die Klingaer Olsenbande knackte den Tresor Marke “Franz Jäger Berlin”, aus dem ihr die keifende Yvonne entgegensprang. Nachdem das “Schuh des Manitu”-Pferd Jaqueline nach zu wildem Ritt durch den Kultursaal seinen Konfetti-Magen geleert hatte, konnte abschließend auch “Joopie” Heesters mit einem vielstimmigen “Ja – er lebt noch!” im Kreis der Nominierten begrüßt werden.

Die “Wilde Hilde” – Klingas erste Putzfrau am Set – nahm mit Witz aktuelle Alltagsthemen auf die Schippe, so auch die Baustellen-Vollsperrung der Staudnitz-Straße. “Wir haben deutschlandweit schon die erste Pkw-Maustelle in Klinga”, schimpfte sie und hatte mit diesem Seitenhieb auf die Bußgeldabzocke den Nerv ihrer Zuhörer voll getroffen.

Keinen Musikwunsch offen ließ die Diskothek “Tivoli” aus Hohenstein-Ernstthal, für die nötige Stärkung und Flüssigkeitszufuhr sorgte das Team der Ammelshainer Neubauernschänke. So tanzten und feierte Klingas Narrenvolk ausgelassen und bei bester Stimmung bis in den frühen Morgen.